lessons learned  - eine Innovationsschmiede auf dem Weg in die Agilität und Selbstorganisation

Innovation stärken mit Selbstorganisation

 

Mitte Mai hat sich Florian Rustler als Gründer dazu entschieden, trotz der ersten Herausforderungen in den Einführungstagen, die Reise mit creaffective in die Agilität und Selbstorganisation zu wagen. Mehrere Wochen später freue ich mich nun zu sehen, dass sich die Selbstorganisation als System etabliert hat.

 

Gründer Florian Rustler nach 2 Monaten

 

Der Anfang war sehr herausfordernd, besonders für mich persönlich. Ich musste schließlich lernen, mein 8 Jahre aufgebautes Baby creaffective loszulassen und zum Teil in die Hände anderer zu geben. Nach zwei Monaten merke ich bereits, wie die von mir erhofften Effekte des Wechsels auf ein System der Selbstorganisation greifen. Verantwortlichkeiten sind klarer, wir treffen schneller Entscheidungen und ich kann mich aus vielen Dingen ganz heraushalten. Gleichzeitig haben wir die Struktur unserer Organisation bereits zweimal leicht angepasst, um Spannungen aus der operativen Arbeit zu lösen.

 

Die Perspektive von Isabella Plambeck

 

Isabela Plambeck ist ein sehr feinfühliger Mensch, Sie schildert ihre Eindrücke der letzten Wochen wie folgt. Die Einführung der Selbstorganisation bei creaffective, ist für mich ein sehr spannender, aber auch intensiver Prozess. Das neue System steigert die Geschwindigkeit der Besprechungen ungemein und sorgt für Klarheit. Gleichzeitig bin ich sehr Dankbar darüber, dass Joan uns als Coach darauf aufmerksam gemacht hat, dass es neben dem strategischen und operativen Raum, auf die sich die Selbstorganisation konzentriert, auch noch den individuellen und den Beziehungsraum gibt, die man nicht außer Acht lassen sollte. Dadurch dass in den Besprechungen nur aus den Rollen gesprochen wird, und nicht als Person, kann es passieren, dass sich Konflikte und Frustrationen bemerkbar machen, die in diesem System explizit ausgeklammert werden. Damit das Ganze aber funktionieren kann, müssen aber auch diese Themen ihren Raum bekommen und geklärt werden, ansonsten besteht die Gefahr, dass man sich voneinander distanziert.

 

Ein weiterer Aspekt in Bezug auf Selbstorganisation, der mich schon immer interessiert hatte, ist wie selbst organisierte Unternehmen es schaffen die gemeinsame Vision zu leben. Oft wir vom Bild des Vogel- oder Fischschwarms gesprochen, der sich komplett selbst organisiert und Individuen zu einem intelligenten Kollektiv werden. Diese Metapher war mir nie ganz schlüssig, da der Seins Zweck eines Vogelschwarms so eindeutig, instinktiv und klar ist, wie es der eines Unternehmens nie sein wird: wir müssen Fressen, in Sicherheit leben und uns vermehren. Mit dem Seins Zweck und der Identifikation der Mitarbeiter mit dem selbigen steht und fällt aber die Selbstorganisation. Das heißt, es ist mit einer der wichtigsten Punkte dort Zeit und Energie zu investieren, damit auch alle Beteiligten im Boot sind.

 

Mehr davon im next level organisation Workshop am 30. Juni in München bei creaffective

 

Die Reise geht weiter. Denn erst einmal in der Agilität und Selbstorganisation angekommen, steigt die Dynamik ständig an. Sie fordern Menschen und Organisationen zu Höchstleistungen heraus und geben dabei viel Raum und Möglichkeiten für persönliche Entwicklung.

 

Wer mehr über den Weg in die Agilität und Selbstorganisation erfahren will, den lade ich herzlich zu meinem Workshop next level organisation am 30. Juni in München ein. Wir sind dabei zu Gast in den Räumlichkeiten von creaffective, sie werden während des Workshops auch die eine oder andere eigene Erfahrung mit uns teilen.

 

Tickets unter http://www.denkemensch.com/events/

oder unter https://www.xing.com/events/next-level-organisation-selbstorganisation-sinn-ganzheit-1680219

Die Arbeitswelt verändert sich, ich bin mit meinem Unternehmen DENK(e)MENSCH Teil der Lösung und schaffe Raum für Neues.

 

www.denkemensch.com

www.newworkambassador.com

In Kooperation mit LEB(e)MENSCH

www.lebemensch.com

 

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